Besondere Veranstaltungen, Neuigkeiten, Berichte

Großer Ökumenischer Adventsbazar im Hustadtzentrum

Erstellt am 06.12.2018

Zum 45. Mal öffnete der Ökumenische Schwester-Petra-Bazar seine Pforten am Samstag vor dem 1. Advent. Die religiöse Gemeinschaft, die Paula Mönnigmann aus Oelde (Ordensname „Petra“) am 1. Juni 1969 in der indischen Stadt Pattuvam mit acht jungen Mädchen gegründet hatte, trägt den Namen „Dina Sevana Sabbah“ (zu deutsch: „Dienerinnen der Armen“). Der Orden zählt heute um die 650 Schwestern und hat den Schwerpunkt seiner Arbeit in Kerala, einem Bundesstaat in Südindien.

In diesem Jahr ist die Hilfe durch den Bazarerlös von ganz besonders großer Bedeutung, weil Kerala im August 2018 von der schwersten Überflutung seit mehr als 100 Jahren heimgesucht wurde. Viele hundert Tote waren zu beklagen. Auch unsere deutschen Medien berichteten darüber. 

Umso schöner ist es, dass seit diesem Jahr auch der Verkauf des Eine-Welt-Standes im Paulushaus (früher als Weltladen im Kirchenforum) seine Erlöse über die Kirchengemeinde den Dienerinnen der Armen zukommen lässt. Ohne diese zusätzlichen Mittel konnten 2018 durch den Bazar 4.144.04 Euro (Stand: 2.12.2018) erwirtschaftet werden. Das Ergebnis wird durch Nachverkäufe und Kollekten noch ein wenig steigen und liegt jedenfalls über dem Vorjahreserlös. Herzlichen Dank an alle Helferinnen und Helfer und alle, die durch ihre Einkäufe zu diesem schönen Ergebnis beigetragen haben.

Bochum, den 5.12.2018 
Pfr. i.R. Michael Wuschka, Schirmherr des Schwester-Petra-Bazars

Fotoserie zum Großen Ökumenischen Adventsbazar

Bild anklicken für höhere Auflösung (PDF 5,35 MB).

Fotos im Seitenkopf: © Canan Maaß