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Neujahrscafé des Netzwerks Steinkuhl – ein voller Erfolg

Erstellt am 23.01.2018

„Ich habe noch nie so viele glänzende Kinderaugen gesehen!“ mit diesem Staunen umschrieb ein ehrenamtlicher Helfer den Erfolg des Neujahrscafés des Netzwerk Steinkuhl am 23. Januar 2018, das alle Erwartungen übertroffen hat. Über 70 Kinder mit ihren Müttern und Vätern, junge Männer und Frauen, und zahlreiche Nachbarn waren ins Thomaszentrum gekommen, um an der vom Helferkreis Netzwerk Steinkuhl, der IFAK und den Trägern des Flüchtlingsheims Girondelle 6 – Diakonie und Caritas – organisierten Veranstaltung teilzunehmen. Kontakte zwischen Geflüchteten und Nachbarn im Stadtteil zu fördern und zu vertiefen, und neue Wege für das Begegnungscafé zu eröffnen, war das von Kay Germerodt zur Begrüßung vorgestellte Ziel.

Das Programm unterstützte diese Absicht auf beeindruckende Weise: Für die Kinder hatte die IFAK mit Hilfe von zahlreichen Ehrenamtlichen des Netzwerks eine Rallye mit 6 Stationen aufgebaut. Hier konnten sie puzzeln, malen, basteln, Dosen umwerfen und am Glücksrad Quizfragen beantworten, um dann mit leuchtenden Augen einen der kleinen Preise entgegen zu nehmen, welche die Gesellschaft Bochum-Donezk und die Sparkasse dankenswerterweise zur Verfügung gestellt hatten.

Derweil kam es in der oberen Etage zu einem lebhaften Austausch unter den Erwachsenen Besucherinnen und Besuchern. Die Ausstellung der Ergebnisse aus dem von Imke Oelbermann und Gabriele Zinkernagel seit über einem Jahr begleiteten14-tägigen Kunstworkshop mit geflüchteten Frauen in der Girondelle 6, gaben ebenso Anlass zu spontanen Gesprächen wie der Film vom Sommerfest der Initiative im letzten Jahr. Dazu sorgte gemeinsamer Reihentanz, zu dem sich vor allem die jüngeren Jahrgänge – Männer und Frauen in internationaler Mischung – zusammenfanden, für beste Stimmung. Für das leibliche Wohl hatten mit vielen unterschiedlichen Köstlichkeiten die Bewohnerinnen der Girondelle 6 gesorgt. 

Es gab so viele neue und bekannte Gesichter zu entdecken: Nachbarn, die sich ebenfalls engagieren wollen, zahlreiche ehemalige Bewohner, die nun im Stadtteil oder in Wattenscheid eine Wohnung gefunden haben, waren ebenfalls gekommen. Es gab manches Wiedersehen und neue Kontakte – auch unter den Geflüchteten. „Ich habe so viele interessante Leute getroffen“, rief einer von ihnen begeistert aus.

Dies alles gibt viel Schwung für die nächsten Begegnungscafés, die an jedem 4. Dienstag im Monat wahlweise mit gemeinsamen Aktivitäten, Spielen, Filmen, Vorträgen, Ausflugsplanungen, Musik und Tanz gestaltet werden sollen.

Auf geht’s!
Gemeinsam weiter im Stadtteil Steinkuhl!



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Fotos im Seitenkopf: © Canan Maaß